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Pressemitteilung

Duisburg, 01. Oktober 2008

Duisburger JUSOS: Fauler Kopfnotenkompromiss

Die Duisburger JUSOS fordern nach wie vor die Abschaffung der Kopfnoten
Letzte Woche verständigte sich die schwarz-gelbe Landesregierung mit Schulministerin Barbara Sommer darauf, nur noch drei der bisher sechs Kopfnoten auf den Zeugnissen zu vermerken. Die Noten für das Sozialverhalten, die Leistungsbereitschaft und die Zuverlässigkeit sollen erhalten bleiben.

Die Duisburger JUSOS sehen hier jedoch nur einen krampfhaften Versuch der schwarz-gelben Koalition, die unfairen Kopfnoten weiter beizubehalten und fordern deshalb, wie bereits im Januar, eine schnelle und dauerhafte Abschaffung der Kopfnoten. „Schulministerin Sommer proklamiert, dass durch die Reduzierung der Kopfnoten, die Benotung der Schülerinnen und Schüler an Eindeutigkeit, Vergleichbarkeit und Transparenz gewinnt. Dies ist absoluter Unfug“, so Jacqueline Hylas, Finanzreferentin der Duisburger JUSOS. „Schließlich ändert sich mit der Reduzierung der Kopfnoten nicht das unfaire Bewertungssystem. Die Bewertungsgrundlage ist und bleibt die selbe“, so Hylas weiter.

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