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Pressemitteilung

Duisburg, 24. November 2008

Studiengebühren sind unsozial

Die Duisburger JUSOS setzen sich für ein gebührenfreies Erststudium ein
Vor kurzem veröffentlichte die OECD eine Studie, die deutlich zeigte, dass die von einigen Bundesländern eingeführten Studiengebühren eine Vielzahl von jungen Menschen davon abhalten, ein Studium aufzunehmen. Vor einiger Zeit hat der nordrhein-westfälische Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart von den tollen Studienanfängerzahlen geschwärmt. Diese erhalten aufgrund der Studie einen sehr bitteren Beigeschmack.

Die Duisburger JUSOS sehen in Studiengebühren eine große Hürde für junge Menschen ein Studium aufzunehmen. „Studiengebühren widersprechen dem Streben nach gleichen Bildungschancen. Gerade junge Menschen aus einkommensschwachen Haushalten werden durch die Studiengebühren von einem Studium abgeschreckt, da sie nicht wissen wie sie, die von den meisten Universitäten in Nordrhein-Westfalen geforderten 500€ Studiengebühren bezahlen. Jeder Vierte hat Angst sich aufgrund von Studiengebühren zu verschulden. Dies ist eine unsoziale Politik, die wir als JUSOS nicht hinnehmen wollen. Jeder hat das recht auf gleiche Bildungschancen“, so Benedikt Falszewski, Vorsitzender der Duisburger JUSOS.


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Pressemitteilung

Duisburg, 24. November 2008

Kostenloses Schulmaterial für alle Schülerinnen und Schüler

Duisburger JUSOS fordern kostenloses Schulmaterial auch in der gymnasialen Oberstufe
Vor einigen Tagen beriet der Bundestag in erster Beratung über einen von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzesentwurf zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen (Familienleistungsgesetz). Dieser Entwurf sieht unter anderem vor, Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien bis zum Abschluss von Klasse 10, den Schulanfang zu erleichtern und sie zu Anfang jedes Schuljahres mit 100 Euro zu unterstützen, von denen Schulmaterialien angeschafft werden sollen.

Die Duisburger JUSOS begrüßen diesen Gesetzesentwurf ausdrücklich. „Für uns als JUSOS steht schon lange fest, dass Kindern und Jugendlichen, die sich die teuren Schulmaterialien nicht leisten können, diese von Bund, Land oder Kommune kostenlos zur Verfügung gestellt werden müssen. Geldmangel darf nicht dazu führen, dass man dem Schulunterricht nicht richtig folgen kann. Dies haben wir bereits in den von uns kürzlich beschlossenen Handlungskonsequenzen zum Themenbereich Armut gefordert. Mit dem Gesetz hat die Bundesregierung einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht“, erklärt Jacqueline Hylas, Finanzreferentin der Duisburger JUSOS.

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