JUSOS-Duisburg fordern erneut die Abschaffung des KiBiz

In einem Zeitungsartikel vom 28.01.2008 äußerte sich der stellvertretende Jugendamtsleiter Bernd Fastabend kritisch zu dem von der Landesregierung kürzlich beschlossen Kinderbildungsgestz (KiBiz). Die Duisburger JUSOS sehen sich durch diese Äußerungen in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem KiBiz bestätigt. „Das KiBiz wirft viele Fragen auf, die von der schwarz-gelben Landesregierung nicht durchdacht bzw. nicht ernst genommen wurden. Das Gesetz ist vor diesem Hintergrund einfach nicht haltbar“, meint Frank Franke stellvertretender Vorsitzender der JUSOS-Duisburg.

In ihrem kürzlich verabschiedeten Bildungspapier entwickeln die Duisburger JUSOS das Szenario der „frühkindlichen Bildung“. Hierin enthalten ist sowohl die U3-Betreuung als auch die Zeit im Kindergarten.„Der frühkindlichen Bildung muss aus unserer Sicht eine größere Bedeutung beigemessen werden. Des Weiteren müssen Kinder möglichst frühzeitig und dann auch besser individuell gefördert werden als dies momentan der Fall ist. Um jedem Kind eine derart umfassende Betreuung und Förderung zuteil werden lassen zu können, müssen die Betreuungszeiten an die Bedürfnisse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angepasst und der Besuch solcher Einrichtungen beitragsfrei gestaltet werden“, so Benedikt Falszewski, Vorsitzender der Duisburger JUSOS.