Jusos verwundert über CDU-Nachwuchs

Mit Unverständnis haben die Duisburger Jusos die Äußerungen der Jungen Union zum Thema Linkspartei zur Kenntnis genommen. Der CDU-Nachwuchs hatte Anfang der Woche erklärt politische Bündnisse mit extremen Parteien abzulehnen. „Wenn man bedenkt, dass die CDU im Rathaus regelmäßig auf Stimmen vom rechten Rand angewiesen ist, dann sind die Aussagen der JU mehr als verwunderlich“, so die Jusos in einer Pressemitteilung. Wenn das Anliegen wirklich ernst gemeint war, dann sollten in Zukunft schwarz-grün-braune Kooperationen im Rathaus vermieden werden.

„Dass die CDU sich Gedanken über unsere Koalitionspartner macht, ist zwar sehr aufmerksam aber völlig unnötig. Damit werden wir uns beschäftigen, wenn es soweit ist“, so Sarah Philipp, Mitglied des Duisburger Juso-Vorstandes. Besser wäre es für die CDU, sich mit den aktuellen Problemen in dieser Stadt auseinanderzusetzen und im Rathaus vernünftige Arbeit zu leisten. „Auch wenn sich Herr Sauerland gern vor Großbaustellen ablichten lässt, ist eines sicher: Weder werden Kinder, die an der Armutsgrenze leben, den neuen Wasserspielplatz in Wedau besuchen, noch werden Arbeitslose im Forum shoppen gehen können“, ist sich der Juso-Vorsitzende Benedikt Falszewski sicher.