-Gespräche zwischen China und Vertrauten des Dalai Lama müssen zu Ergebnissen führen-

Mit großer Erleichterung haben die Duisburger JUSOS die Gesprächsbereitschaft der chinesischen Regierung im Tibet-Konflikt zur Kenntnis genommen. „Das Gespräch zwischen den Chinesen und den Vertrauten des Dalai Lama ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem noch weitere positive Entwicklungen folgen sollten“, meint Jacqueline Hylas Vorstandsmitglied der Duisburger JUSOS.

Die JUSOS sind sich sicher, dass die zahlreichen Proteste auf der ganzen Welt und der Druck anderer Staaten Wirkung gezeigt haben. „Die Kritik von Außen ist nicht spurlos an der chinesischen Regierung vorbeigegangen. Sie musste einsehen, dass ihr menschenunwürdiges Verhalten wie zum Beispiel im Tibet-Konflikt von der restlichen Welt nicht mehr so einfach hingenommen wird. Dies zeigen die anhaltenden Proteste mehr als deutlich“, so Benedikt Falszewski, Vorsitzender der Duisburger JUSOS.

Aus Sicht der Duisburger JUSOS müssen die Gespräche jedoch auch zu einem konkreten Ziel führen, damit der Konflikt nicht wieder neu entfacht wird. Beide Seiten werden hierfür aller Voraussicht nach Kompromisse eingehen müssen, sonst wird es keinen Frieden in Tibet geben. Dies wäre Fatal für die olympischen Spiele, aber insbesondere auch für den politischen Weltfrieden“, meint Falszewski weiter.

Falls die Chinesen vor den olympischen Spielen allerdings von ihrer gesprächsbereiten Linie abrücken sollten, müssten harte Sanktionen die Folge sein. Dabei sollten sowohl wirtschaftliche Sanktionen als auch ein Boykott der olympischen Spiele in Betracht gezogen werden. Der Boykott darf allerdings nur als letztes Mittel gesehen werden“, so Hylas weiter.