JUSOS fordern mehr Gewicht für Schüler im Schulausschuss

Vor einigen Tagen beschloss der Schulausschuss im Rat der Stadt Duisburg einstimmig einen Antrag, der vorsieht, dass die StadtschülerInnenschaft ein beratendes Mitglied in den Schulausschuss entsenden kann. Die Duisburger JUSOS sind froh über diesen Beschluss. „ Auch CDU und Grüne haben endlich erkannt, dass die Schülerinnen und Schüler in dieser Stadt viel stärker in das schulpolitische Geschehen der Stadt einbezogen werden müssen. Aber dies ist ja auch mit Blick auf die anstehenden Wahlen im kommenden Jahr auch nicht weiter verwunderlich“, sagt Jacqueline Hylas, Finanzreferentin der Duisburger JUSOS. Aus Sicht der JUSOS geht der Antrag jedoch nicht weit genug. Der SPD-Nachwuchs fordert, dass die StadtschülerInnenschaft ein stimmberechtigtes Mitglied in den Schulausschuss entsenden darf. „Wenn man die Duisburger Schülerinnen und Schüler wirklich an der Schulpolitik unserer Stadt beteiligen möchte, müssen diese auch aktiv in die Entscheidungsprozesse der städtischen Schulpolitik eingebunden werden. Hierzu ist ein stimmberechtigtes Mandat unserer Meinung nach zwingend erforderlich, um die Duisburger Schülerschaft ernsthaft in die Duisburger Schulpolitik einzubinden“, meint Benedikt Falszewski, Vorsitzender der Duisburger JUSOS.

Die Forderung nach einem stimmberechtigten Mitglied der StadtschülerInnenschaft im Schulausschuss ist für die JUSOS nichts neues. Bereits im Januar verabschiedeten die Duisburger JUSOS ihre Bildungspolitischen Leitlinien, die unter anderem vorsehen, dass die StadtschülerInnenschaft ein ständiges stimmberechtigtes Mitglied in den Schulausschuss entsenden darf. „Allerdings muss eine gewisse Legitimation der zu Entsendenden durch die Duisburger Schülerschaft gewährleistet sein“, so Hylas abschließend.