JUSOS-Duisburg: Die SPD muss sich grundlegend erneuern!

„Die Wählerinnen und Wähler haben die SPD für ihre gegenüber der CDU zu kompromissbereiten Politik auf Bundesebene in den letzten Jahren abgestraft.“ Dieses ernüchternde Fazit zieht Benedikt Falszewski, Vorsitzender der JUSOS-Duisburg nach dem miserablen Abschneiden der SPD bei der Bundestagswahl. Die Partei hat ihr schlechtestes Ergebnis auf Bundesebene in der Nachkriegszeit eingefahren. „Es uns nicht gelungen, unsere Wählerinnen und Wähler von unseren Inhalten zu überzeugen. Ca.1,9 Millionen Nichtwähler, die bei der letzten Bundestagswahl noch ihr Kreuz bei der SPD gemacht haben, sprechen in diesem Zusammenhang eine deutliche Sprache“, erklärt Jacqueline Hylas, Finanzreferentin der JUSOS-Duisburg.

Aus Sicht der Duisburger JUSOS ist ein grundlegender und umfassender Erneuerungsprozess innerhalb der Partei dringend notwendig. „Nach einer offenen und ehrlichen Diskussion über die Wahlergebnisse gilt es die Partei sowohl personell als auch inhaltlich neu aufzustellen. Die handelnden Personen müssen endlich wieder zu unseren Inhalten passen. Wir müssen uns auf unsere linken Wurzeln besinnen und wieder die Partei werden, die in Deutschland für soziale Gerechtigkeit steht. Unseren Worten und Programmen müssen wieder Taten folgen. Nur so können wir das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler wieder zurückgewinnen“, so Falszewski weiter.

Trotz der schlechten Ergebnisse auf Bundesebene freuen sich die Duisburger JUSOS, dass Bärbel Bas und Johannes Pflug ihre Wahlkreise direkt geholt haben. Dazu Hylas: „Mit beiden wird es hoffentlich gelingen, gute Oppositionsarbeit in Berlin zu leisten. Wir werden gemeinsam mit ihnen dafür kämpfen, dass schwarz-gelb nur ein kurzes Intermezzo bleibt.“