JUSOS-Duisburg wählen neuen Vorstand

Auf ihrer Jahreshauptversammlung am Samstag, dem 20. März 2010, wählten die Duisburger Jungsozialistinnen und Jungsozialisten den 28-jährigen Walsumer Benedikt Falszewski erneut zu ihrem Vorsitzenden. Damit hat nun Falszewskis vierte Amtszeit als Vorsitzender des engagierten parteipolitischen Jugendverbandes in Duisburg begonnen. Seine beiden Stellvertreter wurden Sascha Röser aus Buchholz und Marc Lehmbrink aus Walsum. Die Sozialwissenschaftlerin Jacqueline Hylas wurde als Finanzreferentin in ihrem Amt bestätigt. Den neunköpfigen JUSO-Vorstand komplettieren die Beisitzer Sandra Zander aus Neudorf, Benjamin Schepers aus Bruckhausen, Jennifer Metzlaff aus Röttgersbach, Corinna Schütten und Andreas Janz aus Friemersheim.
Neben der Durchführung diverser anderer Wahlen hatte der Duisburger SPD-Nachwuchs noch einen weiteren wichtigen Tagesordnungspunkt – die Beratung und Verabschiedung seines Arbeitsprogramms. Am Ende einer lebhaften Diskussion beschlossen die jungen Genossinnen und Genossen ihr ambitioniertes Arbeitsprogramm für das Jahr 2010.
Die JUSOS werden sich beispielsweise mit den Konsequenzen befassen, die sich aus dem Haushaltssicherungskonzept der Stadt Duisburg ergeben. Des Weiteren wird die aktuelle Finanz- und Steuerpolitik einmal unter die Lupe genommen. Außerdem werden die JUSOS die Diskussion bzgl. eines bedingungslosen Grundeinkommens weiterführen. Darüber hinaus werden der Kampf gegen Rechtsextremismus und notwendige Nachbesserungen bei der Hartz IV-Gesetzgebung eine wichtige Rolle bei der inhaltlichen Arbeit der JUSOS spielen.
Natürlich wird die anstehende Landtagswahl, wie bei allen anderen Parteien und deren Jugendverbänden, auch bei dem SPD-Nachwuchs einen erheblichen Teil der Arbeitskraft binden. “Die Duisburger JUSOS wollen die vier SPD-Landtagskandidaten nach Kräften unterstützen. Deshalb haben wir einstimmig beschlossen, auch bei dieser wichtigen Wahl, ein eigenes „Fliegendes Wahlkampfteam“ aufzustellen. Dabei wollen wir insbesondere Erstwähler, Studierende und junge Familien von den Positionen der SPD überzeugen“, so Benedikt Falszewski.