Duisburger Jungsozialisten und Grüne Jugend Duisburg bekunden Geschlossenheit im Kampf gegen Extremismus

Die Duisburger Jungsozialisten (JUSOS) und die Grüne Jugend (GJ) Duisburg möchten durch ihre gemeinsame Kranzniederlegung am 23. August, dem Europäischen Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus, am Mahnmal am Rabbiner-Neumark-Weg darauf aufmerksam machen, dass die Erinnerung und das Gedenken an die Opfer sowohl rechter als auch linker Gewalt in unserer Gesellschaft immer weniger Beachtung finden.

,,Wir bedauern sehr, dass vor allem rechte Gruppierungen wie ProNRW und NPD auch in unserer Stadt, durch Aufmärsche Aufmerksamkeit und leider auch Zulauf erhalten. Da ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig“, sagt Daniel Fliege, Vorstandsmitglied der GJ Duisburg. Benedikt Falszewski, Vorsitzender der Duisburger JUSOS, bekräftigt: „Gerade in der heutigen Zeit, in der insbesondere rechtes Gedankengut mit vermeintlich bürgerlichem Anstrich daherkommt, ist es für alle demokratischen Parteien wichtiger denn je, geschlossener und entschiedener als in der jüngeren Vergangenheit, gegen Extremismus und Fanatismus vorzugehen.“

Die GJ und die JUSOS fordern gemeinsam dazu auf, die Augen vor diesem Problem nicht zu verschließen, sondern sich offen gegen rechte und linke Gewalt zu positionieren.