Duisburger SPD-Nachwuchs begrüßt Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Studiengebühren

Die Duisburger Jungsozialisten (JUSOS) begrüßen den Gesetzesentwurf der rot-grünen Landesregierung zur Abschaffung der Studiengebühren zum Wintersemester 2011/12 ausdrücklich. Hierzu Jacqueline Hylas, Vorstandsmitglied des SPD-Nachwuchses: „Wir freuen uns, dass die rot-grüne Landesregierung so schnell eines ihrer zentralen Wahlversprechen einlösen und die Abschaffung der Studiengebühren in die Wege leiten möchte. Aus unserer Sicht sind Studiengebühren unsozial und schrecken viele junge Leute von einem Studium ab. Wir wollen jedoch, dass es jedem jungen Menschen, unabhängig von der Herkunft, möglich ist, ein Hochschulstudium zu absolvieren. Dies ist für uns nur ein Schritt, in ein komplett gebührenfreies Bildungswesen, welches wir auch weiterhin mit Nachdruck fordern“.

Für die JUSOS ist klar, dass ein solches Gesetzesvorhaben nicht ohne eine entsprechende Gegenfinanzierung einher gehen kann. „Natürlich wäre es uns lieber, wenn die Studiengebühren sofort abgeschafft werden würden. Für uns ist es jedoch entscheidender, dass es eine seriöse und nachhaltige Finanzierung gibt, denn den Hochschulen darf das Geld nicht verloren gehen. Seitens des Landes müssen entsprechende Kompensationsmittel zur Verfügung gestellt werden, um eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Hochschulen zu gewährleisten. Populistische Schnellschüsse sind hier eindeutig Fehl am Platz. Wichtig ist für uns in diesem Zusammenhang, dass den Studierenden ein Mitsprachrecht bei der Verwendung der Mittel eingeräumt wird, wie dies bereits bei einigen Hochschulen jetzt schon der Fall ist“, so Benedikt Falszewski, Vorsitzender der JUSOS-Duisburg.

Nach Meinung des Duisburger SPD-Nachwuchses müssen nun auch zügig weitere hochschulpolitische Wahlversprechen umgesetzt werden, um den Studierenden das Gefühl zu geben, dass man sie und ihre Probleme ernst nimmt. So muss neben der konsequenten Überarbeitung und Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses auch sichergestellt werden, dass Studierende mit Bachelor-Abschluss, unabhängig von ihrer Abschlussnote, einen Masterstudienplatz erhalten, wenn sie dies möchten.