SPD-Nachwuchs begrüßt Abschaffung der Studiengebühren

Die Duisburger Jungsozialisten (JUSOS) freuen sich über die Abschaffung der Studiengebühren zum kommenden Wintersemester. „Wir sind froh, dass die rot-grüne Landesregierung Wort gehalten hat und eines ihrer zentralen Wahlversprechen so schnell einlöst. Die äußerst ungerechten Studiengebühren gehören endlich der Vergangenheit an. Dafür danken wir besonders unseren drei Duisburger Landtagsabgeordneten. Die Abschaffung ist ein wichtiges Signal an die Studenten und diejenigen, die demnächst ein Studium beginnen möchten“, so Benedikt Falszewski, Vorsitzender des SPD-Nachwuchses.

Aus Sicht der JUSOS müssen die Hochschulen trotzdem über eine vernünftige finanzielle Ausstattung verfügen, um den Wegfall der Einnahmen aus den Studiengebühren auszugleichen. Das dieses Problem beim Gesetzesentwurf der Landesregierung bereits berücksichtigt wurde, freut die JUSOS umso mehr. „Dass die Hochschulen in NRW statt der Studiengebühren nun vom Land Nordrhein-Westfalen jährlich Mittel in einer Höhe von 249 Millionen Euro erhalten, zeigt, dass die Landesregierung es mit ihrem radikalen Paradigmenwechsel in der Bildungspolitik ernst meint. Der Zugang zu Bildung darf unserer Meinung nach nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, sagt Jacqueline Hylas, Finanzreferentin der JUSOS.

Langfristig fordern die Duisburger JUSOS ein gebührenfreies Bildungssystem, welches beim Besuch der Kindertagesstätte beginnt und mit dem Abschluss eines berufsqualifizierenden Hochschulstudiums endet. „Nur so wird es möglich sein, allen Kindern die Ausbildung zukommen zu lassen, die ihre individuellen Talente fördert“, so Falszewski weiter.