SPD-Nachwuchs fordert 10€ Mindestlohn

Finanzreferent JUSOS-Duisburg

Der Jugendverband der Duisburger SPD, die Jungsozialisten (JUSOS), fordert die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 € netto.

„Seit vielen Jahren kämpfen die JUSOS, nicht nur in Duisburg, sondern bundesweit, für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Vor diesem Hintergrund sehen wir die Entwicklung und den vermeintlichen Sinneswandel der Bundesregierung grundsätzlich positiv. Allerdings beharren wir auf unserer Forderung nach einem flächendeckenden und gesetzlich regulierten sowie existenzsichernden Mindestlohn“, sagt der Vorsitzende der Duisburger JUSOS Benedikt Falszewski.

Den Vorschlag nach einem Mindestlohn, der von den diversen Tarifpartnern ausgehandelt wird, halten die Nachwuchspolitiker für wenig effektiv, da er nicht zu einem befriedigenden Ergebnis, schon gar nicht für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer führe.
„Die „8,50€“ die von vielen Institutionen in der Öffentlichkeit gefordert werden, halten wir JUSOS für völlig unzureichend, besonders in Hinblick darauf, dass am Ende des Arbeitslebens eine existenzsichernde Rente stehen muss“, meint Daniel Pfitzner, Finanzreferent der JUSOS-Duisburg.

Aus diesem Grund fordern die Duisburger JUSOS einen flächendeckenden Mindestlohn von 10 € netto. „Kein Mensch sollte für einen Hungerlohn arbeiten müssen, mit dem noch nicht einmal für die Familie gesorgt oder die eigene Zukunft geplant werden kann. Ein flächendeckender Mindestlohn von 10 € netto wäre ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr sozialer Gerechtigkeit in Deutschland“, so Pfitzner weiter.