SPD-Nachwuchs schockiert über Wahlmanipulation

Finanzreferent JUSOS-Duisburg

Der SPD-Nachwuchs (JUSOS), zeigt sich schockiert und verärgert über den Ablauf der Wahlen zum Studierenden Parlament (StuPa) an der Universität Duisburg-Essen in der vergangenen Woche.

„Es kann doch nicht sein, dass seitens des AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) gerichtliche Beschlüsse ignoriert und demokratische Wahlen gestört beziehungsweise sabotiert werden“, meint Daniel Pfitzner, Finanzreferent der JUSOS-Duisburg.

Gemeint sind damit die Vorfälle an der Universität Duisburg-Essen in der letzten Woche. Dort stahl nämlich ein AStA-Referent am Campus Essen eine Urne mit gültigen Stimmen und versteckte diese in seinem Auto. Selbiges wurde auch am Campus Duisburg versucht, konnte aber noch rechtzeitig vom Wahlausschuss und entschlossenen Wahlhelfern verhindert werden.
Es muss sich die Frage gestellt werden, ob die Hochschule nicht schon früher härter hätte durchgreifen müssen. Denn dieselbe Person, die Freitag die Urne gestohlen hat, hat dienstags bereits versucht den Druck neuer Wahlzetteln zu sabotierten. Daraufhin wurde ein Antrag auf Hausverbot für den Rest der Woche beim Rektorat gestellt, aber leider versäumten die zuständigen Personen dieses zu beschließen und durchzusetzen.

„Vor dem Hintergrund dieser ungeheuerlichen Geschehnisse fordern die Duisburger JUSOS, dass die Schuldigen so schnell wie möglich ihre rechtmäßige Strafe erhalten und sämtliche Vorfälle vollständig aufgeklärt werden“, so Benedikt Falszewski, Vorsitzender des Duisburger SPD-Nachwuchses.