Nazis mit aller Kraft bekämpfen

Vorsitzender der JUSOS-Duisburg

Der Jugendverband der Duisburger SPD, die Jungsozialisten (JUSOS), verurteilt die jüngsten Übergriffe Rechtsradikaler in Dortmund aufs Schärfste.

„Dortmund als Zentrum rechter Gewalt in NRW ist nicht zu akzeptieren. Es ist mehr als bedenklich, dass die zuständigen Behörden scheinbar häufig die Augen vor dem rechtsradikalen Sumpf in NRW und Deutschland insgesamt verschließen“, so Benedikt Falszewski, Vorsitzender des Duisburger SPD-Nachwuchses.

Die Bürger in Deutschland sind immer noch schockiert von der Tatsache, dass es tatsächlich rechtsradikale Terroristen in der Bundesrepublik gibt. Aber das ist für den SPD-Nachwuchs kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. „Vielmehr muss es uns ermahnen wieder deutlicher hinzuschauen, zu hinterfragen und rechtsradikale Straftaten ohne Wenn und Aber mit aller Härte des Gesetzes zu verfolgen und zu bestrafen“, fordert Daniel Pfitzner, Finanzreferent der JUSOS.
Falszewski ergänzt: „Aus meiner Sicht muss auch darüber nachgedacht werden, die Strafen bei derartigen Verbrechen aus Hass drastisch zu verschärfen. Wir brauchen in diesem Zusammenhang eine Null-Toleranz-Politik der zuständigen Behörden und der Justiz.“

Allerdings fordern die JUSOS-Duisburg, dass nicht nur die Polizei und die Gerichte gegenüber rechten Gewalttätern wieder mehr Aufmerksamkeit zeigen. Auch die Bürger müssten in Bezug auf rechtsradikales Auftreten wachsamer werden. „In unserer Gesellschaft ist kein Platz für Nazis und deren menschenverachtendes Gedankengut“, bekräftigt Benedikt Falszewski.