SPD-Nachwuchs freut sich über Kommunalen Schulkonsens

Der Jugendverband der Duisburger SPD, die Jungsozialisten (JUSOS), freut sich über den einstimmigen Beschluss des Schulausschusses der Stadt Duisburg, die Haupt- und Realschulen mittelfristig auslaufen zu lassen und stattdessen die von der rot-grünen Landesregierung eingeführte Sekundarschule in Duisburg zu etablieren. „Die Hauptschule ist auch in Duisburg ein Auslaufmodell. Seit Jahren nimmt sie nur die Schülerinnen und Schüler auf, die an den anderen Schulformen nicht erwünscht sind. Wir hoffen, dass man dieses und viele andere Probleme mit der Sekundarschule besser in den Griff bekommt. Schade, dass die FDP sich nicht dazu durchringen konnte, dem Antrag aller anderen Fraktionen zuzustimmen,“ so Jacqueline Hylas, stellvertretende Vorsitzende der Duisburger JUSOS.

Zwar ist die Sekundarschule aus Sicht des SPD-Nachwuchses ein erster Schritt in die richtige Richtung, trotzdem fordert er nach wie vor die Einführung einer Gemeinschaftsschule für alle Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse. „Dort sollen die Schülerinnen und Schüler ihren Stärken und Schwächen entsprechend individuell gefördert werden, um so den bestmöglichen Schulabschluss im Rahmen ihrer Fähigkeiten erreichen zu können. Die frühzeitige Selektion in unserem Schulsystem muss endlich aufhören“, erklärt Benedikt Falszewski, Vorsitzender des SPD-Nachwuchses.