JUSOS verärgert über Pläne für Rentenbeitragssenkung

Die Jugendorganisation der SPD, die JUSOS Duisburg, zeigt sich verärgert über die Pläne der Bundesregierung die Rentenbeiträge 2013 von 19,6 auf 19 % zu senken. „Zukunftsorientierte Politik sieht anders aus. Bei der jetztigen Entwicklung steht diese Entlastung der Bürgerinnen und Bürger in keinem Verhältnis zu den Einbußen des Rentenniveaus, die spätere Generationen zu tragen haben.“ so Daniel Pfitzner, Vorsitzender der JUSOS Duisburg.

Durch Leiharbeit und Minijobs sind viele junge Menschen in Duisburg von späterer Altersarmut bedroht. Ziel muss es daher sein, jungen Menschen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu ermöglichen, von der sie leben können und ihnen so Planungssicherheit für die Zukunft zu geben. Daher fordern die JUSOS die Abschaffung von besthenden Minijobs, einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 10€ und die festschreibung des Rentenniveaus auf 50 Prozent.

„Wir müssen jetzt Altersarmut im Keim ersticken und alles tun um den jungen Menschen in Duisburg eine sichere Zukunft zu ermöglichen. Nur so entlastet man die zukünfitgen Generationen.“ so Pfitzner weiter.