Jusos Duisburg unterstützen den Wiederaufbau des Mercator-Hauses

Die Jusos Duisburg begrüßen den Wiederaufbau des Mercator-Hauses auf dem Gelände des zukünftigen Mercator-Quartiers in der Innenstadt. Kurz vor Weihnachten hatte Oberbürgermeister Sören Link bekannt gegeben, dass er sich an die Spitze der Wiederaufbau-Bewegung stelle. Die Jugendorganisation der Duisburger Sozialdemokraten stehen voll hinter ihm.

Das ehemalige Wohnhaus des weltweit bekannten Kartografen war im Winter von den Archäologen auf dem Gelände des aufgegebenen Berufskollegs an der Oberstraße ausgegraben worden. Sofort nach der Bekanntgabe, wurden die ersten Stimmen nach einer Wiedererrichtung laut.

„Die Fundamente unter Glas zu legen ist zu wenig!“ sagt der Vorsitzende der Jusos Daniel Pfitzner, der von der Idee voll und ganz begeistert ist.

Der Wiederaufbau soll ausschließlich aus Spendenmitteln und von privaten Investoren finanziert werden. Die Jusos sprechen sich dafür aus, dass die Rekonstruktion sich nicht nur auf das Mercatorhaus beschränken, sondern auch die Nachbarhäuser umfassen sollte. „Das Gebäude stand ja schließlich auch damals nicht einsam in der Landschaft. Glas- oder Betonkästen wären als unmittelbare Nachbarhäuser absolut unpassend.“ sagt die stellvertretende Vorsitzende Merve Özdemir.

Die Chancen für den Wiederaufbau schätzen die Nachwuchspolitiker sehr gut ein, schließlich ist das Baugelände noch nicht verkauft und viele DuisburgerInnen finden die Idee ebenfalls richtig gut.